Zur Blogübersicht

Zum Auftakt

Ich blogge wieder. Diesmal wirklich. Ehrlich.

Wolfgang Hofer

Illustration eines Schreibplatzes mit vier beschriebenen Blättern, einem offenen Notizbuch und einem bereitliegenden Stift.

Ich habe beschlossen, wieder einen Blog zu starten.

Mein letzter Blog umfasste vier Beiträge in sechs Jahren. Man kann mir also zumindest nicht vorwerfen, das World Wide Web mit meinen Gedanken überfüllt zu haben.

World Wide Web steckt übrigens hinter den drei Buchstaben www. Wusstest du, dass eine Internetadresse auch ohne www auskommt? Also superwetter.at statt www.superwetter.at. Die Adresse muss dafür nur entsprechend eingerichtet sein. Draußen regnet’s übrigens.

Das fällt mir gerade ein, da ich gestern ein halblustiges Erlebnis hatte: Für eine Kundin hatte ich Visitenkarten gedruckt, auf denen ihre Internetadresse ohne www stand. Einige Leute fragten sie daraufhin, warum sie ihre Internetadresse weggelassen hätte.

Die Adresse war drauf. Es fehlten nur diese drei Buchstaben. Jemand unter 30 würde sich vermutlich eher wundern, worüber wir uns da wundern.

Überhaupt finde ich interessant, wie unterschiedlich die Generationen mit diesen „neuen“ Techniken umgehen. Ich gehöre zur Generation X. Wir haben noch Straßenkarten auseinandergefaltet und später gelernt, das Navi zu nutzen. Das Zusammenfalten war übrigens schwieriger.

Vielleicht ist dieses Leben mit einem Fuß in der analogen und einem in der digitalen Welt eine ganz gute Voraussetzung für den Umgang mit KI. Wir wissen noch, wie es ohne geht und können deshalb auch beurteilen, wann es mit ihr tatsächlich besser geht.

Aber zurück zum Blog. Diesmal soll das anders werden. Alle zwei Wochen ein Beitrag, so der Plan. Ich schreibe das jetzt hier hin, damit ich später nicht behaupten kann, ich hätte das nie behauptet.

Themen habe ich jedenfalls genug

Mich beschäftigt, was sich durch KI verändert, welche digitalen Werkzeuge tatsächlich helfen und warum manche Dinge trotz aller digitalen Helfer nicht einfacher werden.

Ich probiere gerne Neues aus. Ich frage aber auch gerne, ob wir das Neue überhaupt brauchen. Nicht alles, was uns Arbeit abnehmen soll, macht das Leben einfacher. Manchmal spart man zehn Minuten und verbringt anschließend eine Stunde damit, herauszufinden, warum es nicht funktioniert.

Hier soll es deshalb verständliche Erklärungen, praktische Tipps und persönliche Erfahrungen aus 15 Jahren Webdesign, 40 Jahren beruflicher Selbständigkeit und 60 Jahren Leben geben. Vielleicht findest du etwas, das dir Arbeit erspart. Vielleicht kannst du nach einem Beitrag besser beurteilen, ob du ein bestimmtes Tool brauchst. Oder du verstehst endlich, wovon dein Webdesigner die ganze Zeit spricht.

Du musst dafür kein Technikexperte sein. Und ich möchte auch nicht, dass du einer wirst. Du hast vermutlich schon einen Beruf.

Gelegentlich werde ich auch etwas philosophischer

Mich interessiert nicht nur, was Technik kann, sondern auch, was sie mit uns macht. Was gewinnen wir? Was geht verloren? Und warum muss eigentlich alles immer schneller werden?

Für solche Gedanken möchte ich hier ebenfalls Platz lassen. Nicht in jedem Beitrag, aber gelegentlich.

Diesmal habe ich Unterstützung

KI hilft mir bei der Recherche, beim Formulieren und beim Einbauen der Beiträge in die Website. Auch die Illustrationen entstehen mit ihrer Hilfe. Sagst du eigentlich sie oder er zur KI? Und warum verwendest du dieses Pronomen?

Die Themenauswahl, meine persönlichen Einschätzungen, viele Formulierungen und die Entscheidung, was hier erscheint, bleiben bei mir.

Das alles macht den neuen Anlauf leichter. Die Ausrede, dass ich gerade nicht dazu komme, wird damit allerdings etwas dünner.

Wenn du hier ab und zu etwas Nützliches mitnimmst oder über einen Gedanken stolperst, der dich zum Weiterdenken anregt, freue ich mich.

Vier Beiträge in sechs Jahren waren jedenfalls ein Anfang.

Ein sehr gemächlicher.

Diesmal werden es mehr. Wirklich. Ganz sicher.

Ehrlich.

Und bevor du jetzt weiterarbeitest …

Wie oft verwendest du eigentlich noch Papier und Stift?

Zur Blogübersicht